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Für die Speicherung von Trinkwasser gibt es eine Vielzahl von Arten. Üblicherweise besteht der Trinkwasserspeicher aus zwei oder mehr Wasserkammern. Die Aufteilung auf mehrere Wasserkammern erfolgt aus Gründen der Versorgungssicherheit und aus betrieblichen Gründen (Wartung, Reinigung etc.). Wesentliche Aufgabe eines Trinkwasserbehälters ist im Versorgungsgebiet zu jeder Zeit Trinkwasser in ausreichender Menge und mit dem erforderlichen Druck zur Verfügung zu stellen. Weiterhin können sie auch der Bereitstellung von Löschwasser dienen. Es gibt hierbei verschiedene Trinkwasserspeicherarten, die nach ihrer Bauweise oder ihrer funktionellen Lage im Wassernetz unterschieden werden. (Erd-)Hochbehälter
Wasserturm
Tiefbehälter
Durchlaufbehälter
Gegenbehälter
(Erd-)HochbehälterBei den Hochbehältern nutzt man die topografische Lage zum Versorgungsgebiet für die Druckerzeugung. Sie sind weitgehend in der Landschaft integriert und werden nur durch einen Teil des Bedienungshauses wahrgenommen. WasserturmIn erster Linie werden Wassertürme errichtet, wenn keine ausreichend hohe Geländeerhebung in der Nähe des Versorgungsgebietes vorhanden ist. Architektonisch und städtebaulich stellen Wassertürme hohe Anforderungen an die Planer, da sie durch die Höhe meist weithin sichtbar sind und das Stadtbild prägen. TiefbehälterAls Alternative zum Wasserturm wird der Tiefbehälter angesehen. Der notwendige Versorgungsdruck wird nicht durch ihre Höhenlage, sondern durch ein angeschlossenes Pumpwerk erzeugt. DurchlaufbehälterDas wesentliche Merkmal eines Durchlaufbehälters ist darin zu sehen, dass er zwischen Wassergewinnungsanlage und Versorgungsnetz liegt. Er hat den Vorteil, das er eindeutige Druckverhältnisse erzeugt und das Versorgungsnetz vor Druckschwankungen schützt. Nachteilig wirkt sich die im Vergleich zum Gegenbehälter, geringere Versorgungssicherheit und stärker ausgeprägte Druckunterschiede innerhalb des Versorgungsgebietes aus. GegenbehälterVon einem Gegenbehälter spricht man, wenn das Versorgungsnetz zwischen der Wassergewinnungsanlage und dem Wasserspeicher liegt. Damit ergeben sich drei wesentlichen Betriebszustände. Größter Vorteil ist darin zu sehen, dass das Versorgungsgebiet von zwei Seiten versorgt werden kann. Nachteilig wirken sich die Druckschwankungen und Druckstöße aus. zurück zur Übersicht Trinkwasser
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