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bdh-consulting GmbH
Ingenieurbüro für Umweltfragen
 
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Energienutzung

Es ist eine allgemein bekannte Tatsache, dass unsere bisher zum größten Teil genutzten Energieträger (z.B. Öl, Gas, Uran, etc.) nur in einer begrenzten Menge zur Verfügung stehen. Aufgrund dieser Tatsache ist es erforderlich die sich erneuernden Energieträger/-lieferanten stärker zu nutzen.

Abwasser

Als weitere Alternative bietet sich die Abwasserwärmerückgewinnung an (Nutzung der im Abwasser enthaltenen Energie mittels Wärmetauscher). Hierbei wird sich die konstante Temperatur des Abwassers zu Nutze gemacht. Auch hier ist die Anhebung des Temperaturniveaus mittels einer Wärmepumpe erforderlich.

Klärschlamm

Wird der Klärschlamm anaerob stabilisiert, kann das gewonnene Faulgas verwertet werden. Da auf der Abwasserreinigungsanlage ein großer Bedarf an Elektrizität und Wärme (für die anaerobe Stabilisierung) besteht, ist die Nutzung des Klärgases mittels Kraft-Wärme-Kopplung meist die sinnvollste Variante. Dies geschieht mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW). Hierbei unterscheidet man zwei Arten, die nach Art der Verbrennungskraftmaschine unterteilt werden.

  • Motor-Blockheizkraftwerke
  • Gasturbine-Blockheizkraftwerke 

Aber auch die sich zur Zeit noch in der Entwicklung befindliche Niedertemperaturkonvertierung (NTK) könnte im Abwasserreinigungsanlagenbereich Beachtung finden. Hierbei handelt es sich um ein technisches Verfahren bei dem durch den Verbrauch energiereicher Phosphate Polymerverbindungen gezielt gespalten werden können. Künstliche oder natürliche Polymere und langkettige Kohlenwasserstoffe werden unter Zusatz eines Katalysators bei Temperaturen von weniger als 400 °C ohne Überdruck in kurzkettigere aliphatische Kohlenwasserstoffe, vergleichbar mit synthetischem Leichtöl (Dieselöl), umgewandelt. Die nach dem NTK-Verfahren produzierten Leichtöle sind, sofern Biomasse als Ausgangsstoff verarbeitet wird, als alternative Brennstoffe der zweiten Generation einzustufen.

Erde

Eine weitere Möglichkeit bietet die Erdwärmenutzung mittels Wärmepumpenheizung (entzieht der Umwelt Wärmeenergie und hebt diese mittels einer Wärmepumpe auf ein verwertbares höheres Temperaturniveau an, um damit Gebäude oder andere Einrichtungen beheizen zu können).

Als Wärmequelle im Kollektorkreis dienen:
Erdwärmekollektoren (in geringer Tiefe ca.1-1,5m im Erdboden verlegte "Heizschlangen"), oder
Erdwärmesonden (Bohrungen in den Boden bis zu mehreren 100 Metern). Eine teurere Alternative, wenn die Grundstücksfläche für den Wärmegewinn via Erdwärmekollektor nicht ausreicht. Die meisten Bohrungen werden bis 50 Meter ausgeführt).

Sonne

Hierbei können auf die allgemein bekannten Techniken der Solarenergienutzung wie Photovoltaik (Umwandlung der Strahlungsenergie der Sonne in elektrische Energie), förderfähig im Rahmen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes, und Sonnenkollektoren (Erwärmung von Wasser oder anderen Wärmeträgern) zurückgegriffen werden.

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